PV-Ertrag pro kWp 2026 für Ihre Postleitzahl

Ein Kilowatt Peak nach Süden mit 35° Neigung erzeugt in Frankfurt am Main 1.080 kWh im Jahr, in Flensburg 969 kWh, in Freiburg 1.121 kWh. Geben Sie Ihre Postleitzahl ein.

Geprüft von Radif Partners · Redaktionsgrundsätze · So rechnen wir

bei Frankfurt am Main

Ertrag pro Jahr

1.080 kWh

1.080 kWh je kWp

Ertrag je kWp, Ihre Ausrichtung1.080 kWh
Ertrag je kWp bei 35° Süd1.080 kWh
Bundesdurchschnitt bei 35° Süd1.057 kWh
Abweichung vom Durchschnitt2,2 %
sonniger als … der Rasterpunkte74 %
Ertrag für 1,0 kWp1.080 kWh
Erzeugung je Monat: Dezember 28 kWh, Juni 134 kWh
Rechenweg Schritt für Schritt
  1. PLZ 60311: PVGIS für den Mittelpunkt dieser Postleitzahl, Region um Frankfurt am Main, 109 m über NN am Rasterpunkt.
  2. PVGIS 5.3 rechnet mit Satellitenstrahlung 2005 bis 2023 (SARAH-3), dem Horizont aus dem Geländemodell, Temperatur und 14 % Systemverlusten.
  3. Andere Neigungen und Richtungen: Verhältnis aus 81 PVGIS-Abfragen in Ihrer Großregion, hier 100 % des Südwerts.

Schätzung mit dem mittleren Wetter 2005 bis 2023 (PVGIS) und gemessenen Haushaltslasten. Ein einzelnes Jahr weicht um einige Prozent ab. So rechnen wir

Der PV-Ertrag pro kWp ist die Zahl, auf der jede Solarrechnung aufbaut, und er schwankt in Deutschland stärker, als Faustregeln vermuten lassen. Für jede Postleitzahl liest der Rechner den Wert von PVGIS 5,3, dem Strahlungsdienst der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU-Kommission: Satellitendaten der Jahre 2005 bis 2023, Temperatur, Horizont aus dem Geländemodell und 14 Prozent Systemverluste, gerechnet für 35° Neigung nach Süden. Über alle Rasterpunkte reicht die Spanne von 843 bis 1.185 kWh je kWp, der nach Einwohnern gewichtete Bundesdurchschnitt liegt bei 1.057 kWh. Zwischen Flensburg und Freiburg liegen 16 %. Für andere Neigungen und Richtungen rechnet der Rechner mit dem Verhältnis aus 81 PVGIS-Abfragen in Ihrer Großregion: In Frankfurt bringt ein Ost-West-Dach mit 15° noch 906 kWh, eine senkrechte Südfassade 746 kWh je kWp.

Woher die Werte kommen

Für jede Postleitzahl liegt ein Wert aus PVGIS 5,3 vor, abgefragt über die Schnittstelle der Forschungsstelle für den Mittelpunkt der Postleitzahl; fehlt er, nimmt der Rechner den nächsten von 838 Rasterpunkten. Die Zuordnung von Postleitzahl zu Koordinaten stammt von GeoNames, die Einwohnerzahlen für den Bundesdurchschnitt aus dem Gemeindeverzeichnis von Destatis. Gerechnet ist für kristalline Module mit 14 Prozent Verlusten durch Kabel, Wechselrichter und Verschmutzung. Verschattung durch Nachbarhäuser oder Bäume kennt PVGIS nicht, nur den Horizont aus Bergen und Hügeln.

Die Großstädte im Vergleich

PVGIS, 35° Süd, je Postleitzahl; Bundesdurchschnitt 1.057 kWh.
StadtPLZkWh je kWpzum Bund
München803131.1377,6 %
Stuttgart701731.1276,6 %
Freiburg im Breisgau790981.1216,1 %
Frankfurt am Main603111.0812,3 %
Leipzig041091.0782,0 %
Dresden010671.0711,3 %
Nürnberg904031.0701,3 %
Berlin101781.048-0,8 %
Köln506671.038-1,8 %
Düsseldorf402131.033-2,3 %
Essen451211.022-3,3 %
Dortmund441351.021-3,3 %
Hannover301591.011-4,3 %
Bremen28195998-5,5 %
Hamburg20038976-7,6 %

München führt mit 1.137 kWh, Hamburg liegt mit 976 kWh am Ende. Der Abstand von 17 % bedeutet bei gleicher Anlage auch entsprechend mehr Ersparnis. Für Freiburg gibt es eine eigene Seite: Balkonkraftwerk in Freiburg.

Bundesländer

Landesmittel aus PVGIS, 35° Süd.
LandkWh je kWp
Baden-Württemberg1.116
Bayern1.103
Rheinland-Pfalz1.073
Sachsen-Anhalt1.072
Hessen1.068
Sachsen1.063
Saarland1.062
Berlin1.057
Brandenburg1.052
Thüringen1.036
Mecklenburg-Vorpommern1.027
Nordrhein-Westfalen1.023
Bremen1.008
Niedersachsen1.007
Schleswig-Holstein995
Hamburg977

Baden-Württemberg liegt mit 1.116 kWh vorn, Hamburg mit 977 kWh hinten. Das sind 14 % Unterschied im Landesmittel; einzelne Postleitzahlen weichen weiter ab, wie die Spanne von 843 bis 1.185 kWh zeigt.

Neigung und Himmelsrichtung

Frankfurt am Main, PLZ 60311.
AusrichtungkWh je kWpzum Südwert
Süd 35°1.080100 %
Süd 10°99892 %
Ost 35°82076 %
West 35°88081 %
Ost-West 15°90684 %
Süd 90° (Fassade)74669 %
Nord 35°57954 %

Die Umrechnung stützt sich auf 81 PVGIS-Abfragen je Großregion, weil sich das Verhältnis zwischen Süd und Ost im Norden anders verhält als in den Alpen. Für Balkonmodule am Geländer zählt meist die Zeile mit 90°; mehr dazu unter Ausrichtung des Balkonkraftwerks. Was aus dem Ertrag in Euro wird, rechnet der Photovoltaik-Rechner mit Eigenverbrauch und Vergütung.

Was Leser fragen

Wie viel kWh bringt 1 kWp in Frankfurt am Main?

1.080 kWh im Jahr bei 35° Neigung nach Süden, laut PVGIS für die Postleitzahl 60311. Das sind 2,2 % mehr als der Bundesdurchschnitt von 1.057 kWh; Frankfurt ist sonniger als 74 % der Rasterpunkte. Eine Anlage mit 10 kWp käme dort auf rund 10.800 kWh.

Wie viel weniger erzeugt ein Ost- oder Westdach je kWp?

In Frankfurt bei 35° Neigung 820 kWh nach Osten und 880 kWh nach Westen, gegenüber 1.080 kWh nach Süden. Das ist ein Minus von 24 % und 19 %. Je flacher das Dach, desto kleiner der Unterschied: Ein Ost-West-Dach mit 15° liefert 906 kWh je kWp, also 84 % des Südwerts.

Warum liefert eine Anlage bei Berchtesgaden im Winter mehr als in Flensburg?

Vor allem, weil die Wintersonne im Süden höher steht: Berchtesgaden liegt rund sieben Breitengrade südlicher. In der Region um Berchtesgaden fallen 18,3 % des Jahresertrags auf November bis Februar, in der Region Flensburg nur 11,8 %. Dafür hat der Norden längere Sommertage: Der Juni bringt dort 13,3 % des Jahres, im Berchtesgadener Raum 11,4 %. Die Monatswerte stammen aus PVGIS.

Lohnt sich Photovoltaik auf einem Norddach überhaupt?

Selten. Nach Norden mit 35° Neigung erzeugt 1 kWp in Frankfurt 579 kWh, 54 % des Südwerts von 1.080 kWh. Bei flacher Neigung schrumpft der Abstand, weil die Module dann fast waagerecht liegen. Wer nur ein Norddach hat, rechnet am besten mit dem tatsächlichen Winkel und vergleicht die Kosten je erzeugter Kilowattstunde im Photovoltaik-Rechner.

Weiterrechnen

Gesetze und Daten

Verfasst von

Herausgeber von Solarrechnern: Ertrag nach Postleitzahl, Eigenverbrauch, Einspeisevergütung

Aktualisiert am · Redaktionsgrundsätze · Kontakt

Fördersätze 2026, nachgelesen am